Andacht zum Buß- und Bettag

Herzliche Einladung zur Andacht am Buß- und Bettag um 18 Uhr in der Gorgaster Kirche.

Symbolfoto: ©Albrecht Fietz auf Pixabay

Buß- und Bettage haben eine lange Tradition. Im frühen Christentum war jeder Freitag ein Bußtag: Die Christen gedachten angesichts der Kreuzigung Jesu ihrer eigenen Verfehlungen. Im Mittelalter ordnete der Staat Bußtage häufig in Notzeiten an. 1852 schlug die Konferenz der evangelischen Kirchenleitungen erstmals vor, den Buß- und Bettag auf einen festen Tag zu legen, den Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag. Er ist ein Tag des Innehaltens, des Gedenkens an individuelle und gesellschaftliche Irrtümer. Das Leben wird unterbrochen, um sowohl die eigene Schuld zu bekennen als auch Gesellschaft und Regierung aufzufordern, ihr Verhalten zu überdenken. „Buße“ meint Sinnesänderung, Umkehr zu Gott. Neben der Bitte um Vergebung geht es dabei immer auch um die Sehnsucht nach einem neuen Anfang – im privaten wie im gesellschaftlichen Leben.

Zur Finanzierung der Pflegeversicherung wurde der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag – außer in Sachsen – 1995 abgeschafft. Wir begehen ihn trotzdem, herzliche Einladung zur Andacht nach Gorgast!

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